150 Schüler der IGS Schortens besuchen die Gattersäge Upjever

Am Montag, den 29. Juni 2026, nutzten die 5. Klassen der IGS Schortens gemeinsam mit jeweils zwei begleitenden Lehrkräften ihren Wandertag, um die historische Gattersäge Upjever zu besuchen. Es handelte sich um den gesamten Klassenverband mit rund 150 Kindern, die vor Ort sehr interessiert waren. An verschiedenen Stationen erhielten sie spannende Einblicke in Geschichte, Natur und traditionelles Handwerk.

150 Schüler der IGS Schortens besuchen die Gattersäge Upjever
150 Schüler der IGS Schortens besuchen die Gattersäge Upjever

Hans-Peter Thiemann führte die Schülerinnen und Schüler durch die landschaftliche und historische Entwicklung des Standorts: Von den vorchristlichen Grabhügeln über das Dorf Upjever, das im Jahr 1350 durch die Pest zur Wüstung wurde, bis hin zur Begründung des Forstes um 1550 durch Fräulein Maria. Ihr damaliges Jagdschloss wurde später von den Fürsten von Oldenburg genutzt und bildet heute die Grundlage der Alten Försterei mit Gasthaus, Scheune und Park. Ein besonderes Highlight ist der höchste Baum der Region: ein 42 Meter hoher Mammutbaum.

Neben der historischen Einführung gab es zahlreiche praktische Stationen. Die Kinder erfuhren unter anderem, wie die Sägeblätter für die Gattersäge geschärft werden, wie man verschiedene Holzarten erkennt und wie in der alten Tischlerei mit historischen Geräten gearbeitet wurde. Ein weiterer Höhepunkt war die Arbeit mit der Zugsäge an kleinen Stämmen. Ergänzt wurde das Programm durch einen kurzen Exkurs in den Wald, bei dem die Historie des Upjeverschen Forstes anschaulich erklärt wurde.

Unterstützt wurde Peter Hans-Thiemann von Torsten Meuer, Peter Finkenstedt, Alfred Schröder, Ralph Habersetzer und weiteren Helfern, die die Schülerinnen und Schüler fachkundig betreuten. Nach gut zweieinhalb Stunden machten sich die Kinder gut gelaunt auf den vier Kilometer langen Rückweg zur Schule.

Auch den begleitenden Lehrkräften hat der Ausflug sehr gefallen, und es gibt bereits erste Überlegungen, dieses besondere Event in Zukunft zu wiederholen.

🪵 Es ist wieder so weit: Das erste Ansägen des Jahres!

Am kommenden Samstag, den 14. März 2026, ist es endlich soweit – wir heizen das Sägegatter wieder an und starten in die neue Saison!

Los geht’s ab 13:00 Uhr auf dem Gelände der Gattersäge Upjever. Kommt vorbei und erlebt, wie aus einem groben Baumstamm mit vereinten Kräften und historischer Technik saubere Bretter entstehen. Das ist ein besonderes Schauspiel für Groß und Klein!

Warum sich ein Besuch lohnt:
⚙️  Live-Vorführung der Gattersäge in Aktion
 👨‍👩‍👧‍👦 Ein Erlebnis für die ganze Familie – staunen, lernen und entdecken

Schaut vorbei, wir freuen uns auf viele neugierige Gäste! Der Eintritt ist wie immer frei – um eine kleine Spende für den Erhalt der Säge wird gebeten.

Wir sehen uns! 🪚✨

Exkursion zum Grünkohlessen 2026

Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Gattersäge Upjever e.V.,
am 31. Januar 2026 fand unsere beliebte Wanderung vor dem traditionellen Grünkohlessen statt – Start um 16 Uhr vom Parkplatz am Ende des Alten Mühlenwegs in Schortens.

Hans-Peter Thiemann, unser geschätzter Fachmann für Sägeblätter und Lokalgeschichte, begleitete die Gruppe mit einem anschaulichen, aufschlussreichen Vortrag während der Tour – freilich umfangreich, aber hochinteressant.
Direkt südlich verläuft die Eisenbahnlinie zum Fliegerhorst; an einer Wegekreuzung zweigt die historische Verbindung zum „Weißen Haus“ und weiter zum Klosterpark ab.
Pfad durch Geschichte und Natur
Höher gelegene Weiden führen zum Klosterpark, westlich liegt tieferes Gelände mit Spuren des alten Tonabbaus für Ziegeleien. Thiemann erläuterte die Mühlenrechte und die spannende Vergangenheit des Mühlenwegs.Wir passierten das renaturierte Engelsmeer – ein Moor mit mittelalterlicher Tauflegende – sowie unsere Ruhebänke vom Partnerverein Upjever-lieb-ich e.V. Auf dem etwas glatten Damm stolperte ein Wanderer, erholte sich jedoch rasch.Nach dem zweiten Gleiskreuzen berichtete Thiemann von einem verschollenen Munitionstransport aus Kriegsende, dessen Ladung bis heute fehlt.
60 Minuten später waren wir zurück am Parkplatz – hungrig auf das köstliche Grünkohlessen in der Accumer Mühle. Eine gelungene Veranstaltung, die unsere Heimatliebe und Gemeinschaft stärkt!
Besucht uns bald zum Schausägen (alle 14 Tage) oder der nächsten Klönschnack im Waldschlösschen am 02. März 2026 (der morgige Klönschnack entfällt).